

Wenn 3.000 junge Menschen ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben selbst in die Hand nehmen, bewegt sich eine ganze Region in Ghana.
Die Wirtschaft Ghanas ist stark exportorientiert und basiert zu einem großen Teil auf der Ausfuhr unverarbeiteter Rohstoffe, insbesondere Gold, Erdöl und Kakao. Dadurch gibt es zu wenige Arbeitsplätze und Ausbildungsangebote im Land. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind die Folgen, unter denen besonders junge Menschen leiden. Auch im ländlichen von Landwirtschaft geprägten Raum fehlen oftmals die Perspektiven. Veraltete Anbaumethoden, fehlender Zugang zu Ackerland, Märkten und Krediten sowie die Folgen des Klimawandels erschweren den Alltag junger Menschen. Viele von ihnen verlassen das Land, auf der Suche nach einer Ausbildung und Beschäftigung im Ausland. Denn eine Ausbildung ist die Grundlage einer selbstbestimmten Zukunft.
Und genau hier setzt unser Youth in Entrepreneurship and Agribusiness Projekt (YEAP) an. Bei der Zukunft junger Menschen in Ghana. Von November 2025 bis Oktober 2029 setzen wir YEAP um, gemeinsam mit unserem Partner The Hunger Project Ghana und der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Das Hunger Projekt Deutschland
Das Projekt findet in den drei Epizentren Darmang, Abehenease und Anyansu in der Eastern Region statt. 3.000 junge Menschen erhalten Zugang zu praxisnahen Trainings, Finanzierungsmöglichkeiten und Marktstrukturen im Agrarsektor. Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist es, junge Frauen zu fördern. Daher wurde darauf geachtet, dass 50 % der Teilnehmenden Frauen sind.
Ziel des Projektes ist es, die Lebensgrundlagen der Teilnehmenden und über 12.000 Familienangehörigen und Gemeindemitgliedern zu verbessern.
YEAP setzt dort an, wo großes, noch unausgeschöpftes Potenzial liegt: in der nachhaltigen Landwirtschaft und Verarbeitung lokaler Produkte. Statt auf kurzfristige Unterstützung setzt das Projekt darauf, langfristige Einkommensmöglichkeiten aufzubauen. Die jungen Menschen werden nicht nur fachlich qualifiziert, sondern gezielt darin unterstützt, eigene unternehmerische Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Sie lernen kleine Unternehmen aufzubauen, Produkte zu vermarkten und ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Spar- und Kreditgruppen eröffnen Zugang zu Finanzdienstleistungen – oft ein erster Schritt in die Selbstständigkeit. Empowerment-Workshops und gezielte Unterstützung für junge Frauen helfen dabei, dass Frauen unabhängiger werden und ihre Rolle in den Gemeinden stärken.






Schon in der Startphase wurden wichtige Strukturen geschaffen. Ausgangspunkt aller Aktivitäten sind die Epizentren. Sie sind gemeinschaftlich getragene Zentren für Entwicklung und Zusammenarbeit. Dort entstehen Demonstrationsflächen für Anbaumethoden sowie Räume für Schulungen und die Verarbeitung der Rohstoffe. Gleichzeitig wurden erste Partnerschaften mit staatlichen Stellen, Finanzinstitutionen und lokalen Organisationen aufgebaut, um den jungen Teilnehmenden einen Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu ebnen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Wissen und praktischer Anwendung. Trainings zu klimaresilienter Landwirtschaft, Unternehmertum und Finanzkompetenz greifen ineinander. Ergänzt wird dies durch digitale Lernangebote, die wir auch in abgelegenen Regionen zugänglich machen.
YEAP verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben wirtschaftlichen Perspektiven sind auch Themen wie Gleichberechtigung, Ernährung und Gesundheit Bestandteil des Projekts. Junge Frauen und Mütter profitieren von gezielten Fördermaßnahmen, die ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit stärken und ihre Rolle in lokalen Wertschöpfungsketten ausbauen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Gesundheitsprojekt der ora Kinderhilfe entstehen zusätzliche Synergien: Wissen zu gesunder Ernährung und Hygiene ergänzen die agrarwirtschaftlichen Aktivitäten und tragen zu einer ganzheitlichen Verbesserung der Lebensbedingungen bei.
Auch wenn YEAP erst im November 2025 gestartet ist, zeigt das Projekt bereits eindrucksvoll: Wenn junge Menschen Zugang zu Wissen, Ressourcen und Chancen erhalten, verändern sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern stärken Familien, Gemeinden und schaffen langfristig die Grundlage für Ernährungssicherheit.
In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie die 3.000 Teilnehmenden ihren Wissensdurst und ihr Engagement in konkrete wirtschaftliche Erfolge übersetzen. Doch schon jetzt ist klar, hinter dieser Zahl stehen junge Frauen und Männer mit Ideen, Mut und dem Wunsch, ihr Leben und das ihrer Gemeinden nachhaltig zu stärken.

Wenn 3.000 junge Menschen ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben selbst in die Hand nehmen, bewegt sich eine ganze Region in Ghana.
Die Wirtschaft Ghanas ist stark exportorientiert und basiert zu einem großen Teil auf der Ausfuhr unverarbeiteter Rohstoffe, insbesondere Gold, Erdöl und Kakao. Dadurch gibt es zu wenige Arbeitsplätze und Ausbildungsangebote im Land. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind die Folgen, unter denen besonders junge Menschen leiden. Auch im ländlichen von Landwirtschaft geprägten Raum fehlen oftmals die Perspektiven. Veraltete Anbaumethoden, fehlender Zugang zu Ackerland, Märkten und Krediten sowie die Folgen des Klimawandels erschweren den Alltag junger Menschen. Viele von ihnen verlassen das Land, auf der Suche nach einer Ausbildung und Beschäftigung im Ausland. Denn eine Ausbildung ist die Grundlage einer selbstbestimmten Zukunft.
Und genau hier setzt unser Youth in Entrepreneurship and Agribusiness Projekt (YEAP) an. Bei der Zukunft junger Menschen in Ghana. Von November 2025 bis Oktober 2029 setzen wir YEAP um, gemeinsam mit unserem Partner The Hunger Project Ghana und der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Das Hunger Projekt Deutschland
Das Projekt findet in den drei Epizentren Darmang, Abehenease und Anyansu in der Eastern Region statt. 3.000 junge Menschen erhalten Zugang zu praxisnahen Trainings, Finanzierungsmöglichkeiten und Marktstrukturen im Agrarsektor. Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist es, junge Frauen zu fördern. Daher wurde darauf geachtet, dass 50 % der Teilnehmenden Frauen sind.
Ziel des Projektes ist es, die Lebensgrundlagen der Teilnehmenden und über 12.000 Familienangehörigen und Gemeindemitgliedern zu verbessern.
YEAP setzt dort an, wo großes, noch unausgeschöpftes Potenzial liegt: in der nachhaltigen Landwirtschaft und Verarbeitung lokaler Produkte. Statt auf kurzfristige Unterstützung setzt das Projekt darauf, langfristige Einkommensmöglichkeiten aufzubauen. Die jungen Menschen werden nicht nur fachlich qualifiziert, sondern gezielt darin unterstützt, eigene unternehmerische Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Sie lernen kleine Unternehmen aufzubauen, Produkte zu vermarkten und ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Spar- und Kreditgruppen eröffnen Zugang zu Finanzdienstleistungen – oft ein erster Schritt in die Selbstständigkeit. Empowerment-Workshops und gezielte Unterstützung für junge Frauen helfen dabei, dass Frauen unabhängiger werden und ihre Rolle in den Gemeinden stärken.






Schon in der Startphase wurden wichtige Strukturen geschaffen. Ausgangspunkt aller Aktivitäten sind die Epizentren. Sie sind gemeinschaftlich getragene Zentren für Entwicklung und Zusammenarbeit. Dort entstehen Demonstrationsflächen für Anbaumethoden sowie Räume für Schulungen und die Verarbeitung der Rohstoffe. Gleichzeitig wurden erste Partnerschaften mit staatlichen Stellen, Finanzinstitutionen und lokalen Organisationen aufgebaut, um den jungen Teilnehmenden einen Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu ebnen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Wissen und praktischer Anwendung. Trainings zu klimaresilienter Landwirtschaft, Unternehmertum und Finanzkompetenz greifen ineinander. Ergänzt wird dies durch digitale Lernangebote, die wir auch in abgelegenen Regionen zugänglich machen.
YEAP verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben wirtschaftlichen Perspektiven sind auch Themen wie Gleichberechtigung, Ernährung und Gesundheit Bestandteil des Projekts. Junge Frauen und Mütter profitieren von gezielten Fördermaßnahmen, die ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit stärken und ihre Rolle in lokalen Wertschöpfungsketten ausbauen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Gesundheitsprojekt der ora Kinderhilfe entstehen zusätzliche Synergien: Wissen zu gesunder Ernährung und Hygiene ergänzen die agrarwirtschaftlichen Aktivitäten und tragen zu einer ganzheitlichen Verbesserung der Lebensbedingungen bei.
Auch wenn YEAP erst im November 2025 gestartet ist, zeigt das Projekt bereits eindrucksvoll: Wenn junge Menschen Zugang zu Wissen, Ressourcen und Chancen erhalten, verändern sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern stärken Familien, Gemeinden und schaffen langfristig die Grundlage für Ernährungssicherheit.
In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie die 3.000 Teilnehmenden ihren Wissensdurst und ihr Engagement in konkrete wirtschaftliche Erfolge übersetzen. Doch schon jetzt ist klar, hinter dieser Zahl stehen junge Frauen und Männer mit Ideen, Mut und dem Wunsch, ihr Leben und das ihrer Gemeinden nachhaltig zu stärken.
Mehr über unsere Arbeit, aktuelle Projekte und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie auf unserer Website.
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